In der Heil-Kunst mag der Kunst-Aspekt in der Kunst zu LEBEN und zu

LIEBEN liegen, im Sinne vorbehaltloser Annahme dessen was ist -

in der Begegnung an sich, im "therapeutischen" Dialog -

einem eigendynamischen Spiel verbaler und nonverbaler Kommunikation,

was auch emotional getragen sein will.

Hierfür mag neben Zeit und "Wissen", Respekt und Achtung, die Intensität der Präsenz, des Mitgefühls, eine ausschlaggebende Rolle spielen.

 

Mitgefühl setzt das Bewusstsein voraus, das wir auch das sind, mit dem wir fühlen.

Mangelndes Mitgefühl resultiert aus der Illusion der Getrenntheit, der dualen Ausrichtung. Tatsächlich gibt es kein isoliertes Wesen auf der Welt,

alles ist mit allem verbunden...

 

 

 

Niemand kann uns etwas eröffnen, das nicht schon im Dämmern unseres

Wissens schlummert.

Der Lehrer, der zwischen seinen Jüngern im Schatten des Tempels umhergeht,

gibt nicht von seiner Weisheit, sondern eher von seinem Glauben

(wohl im Sinne von Gewissheit) und seiner Liebe.

Wenn er wirklich weise ist, fordert er uns nicht auf, ins Haus seiner Weisheit einzutreten, sondern führt uns an die Schwelle des eigenen Geistes.

Khalil Gibran

 

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